Schlagwort-Archiv: löwenburg

Kein Sonnenaufgang im Siebengebirge

Mystische Löwenburg-Ruine

Klare kalte Luft kann einen wunderbaren Himmel bescheren und auch traumhafte Sonnenaufgänge. Nachdem der Himmel gestern den ganzen Tag strahlend blau war, bin ich heute morgen schon 7 Uhr auf der Margarethenhöhe bei Königswinter-Ittenbach gewesen, um oben auf der Löwenburg den Sonnenaufgang zu beobachten. Durch den stockdunklen Wald ging es aufwärts, um 7.45 Uhr standen wir auf der Löwenburg-Ruine … im dichten Nebel. Noch war es schön warm, der Aufstieg auf die mittelalterliche Burgruine ist durchaus ein bißchen steil, aber wenn man dann so da steht, bei eisigem Wind und -12°C, dann zieht die Kälte doch langsam in durch die mehrfachen Kleiderschichten. Allmählich wurde es auch Zeit, das die Sonne hervor kommen sollte, aber der Nebel wollte sich nicht lichten. Es blieb grau. Kein Sonnenaufgang, kein Sonnenstrahl.

Aber dennoch, die Burgruine lag da in Schnee und Nebel, ein mystischer Anblick. Auch wenn es kalt wurde, der morgendliche Ausflug hat sich gelohnt. Die Löwenburg ist zu jeder Tageszeit und zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert.

Blick vom Drachenfels

Herrliche Herbsttage liegen hinter uns. Auch wenn es nun gerade mal kalt ist und die ersten Schneeflocken gefallen sind, wird der Herbst noch eine Weile andauern. Der Schnee wird wieder weg sein, die Sonne kommt wieder raus und die Bäume werden noch bunter, noch gelber und noch roter.

Macht Euch auf und genießt die Sonne, wenn Sie wieder scheint. Gerade das Siebengebirge mit seinen weiten Laubwäldern ist prädestiniert für herrliche Herbstwanderungen und wunderbare Panoramablicke auf bunte Herbstlandschaften. Aber auch die überall hervorsprießenden Pilze und das gelbe Laub im Detail bieten schöne Motive.

Tipps

  • Auf den Drachenfels und von dort den Ausblick über den glitzernden Rhein genießen. Abwärts Richtung Milchhäuschen und durch das Nachtigallental wieder zurück.
  • Von der Löwenburg gibt einen nahezu uneingeschränkten Rundumblick.
  • Morgens auf dem Ölberg, wenn die Täler noch im Nebel liegen, danach zum Einkehrhaus am Stenzelberg und dort in der Mittagssonne auf der Terrasse Kuchen essen.
 Blick vom Gipfel des Ölberges

Blick vom Gipfel des Ölberges

Vollmond über dem Siebengebirge

Löwenburg – schon wieder.
Bevor es langsam zuviel damit wird, nur noch ein letztes Mal Nachrichten von der Löwenburg und dann steht die Westeifel im Focus.

Denn vorgestern war Vollmond und so sind wir rauf auf die Löwenburg, um die alte Burgruine im Vollmond zu sehen und zu fotografieren. Das Besondere an diesem Ort ist, das man freien Blick in alle Richtungen hat : Richtung Sonnenaufgang, Richtung Sonnenuntergang. Und mit dem Mond ist es genauso. Und so standen wir da oben, die Sonne versank hinter der Eifel und wir suchten den Mond. Sterne am Himmel, aber kein Mond.

Und dann tauchte er auf am Horizont, schon sich knallrot nach oben, wurde größer, wurde heller und gelber. Die Löwenburg noch schön eingeschneit. Fazinierende Anblicke, die den Weg des Abends dort hoch und die Kälte lohnen.

 

Löwenburg – zur jeder denkbaren Zeit

Es gibt wenig Orte, deren Besuch zu jeder nur denkbaren Zeit lohnt.

Morgens, Mittags, Abends, Nachts. Im Winter, im Frühling, im Sommer, im Herbst.

Die Ruine der Löwenburg im Siebengebirge, oben auf dem gleichnamigen Berg Siebengebirge ist solch ein Ort, ein wirklicher Lieblingsort zu jeder nur denkbaren Zeit.

Die Fernsicht von der Löwenburgruine ist in jede Himmelsrichtung genial. Nach Osten schaut man weit über das Siegerland, nach Südosten über den Westerwald, da schaut auch noch der Meerberg am südlichen Rande des Siebengebirges hervor. Tief unten im Tal glitzert der breite Strom des Rheins. Die gesamte Eifel liegt zu Füßen. Am Horizont qualmen die Kühltürme der Braunkohlekraftwerke und die Spitzen des Kölner Doms ragen weit hinter Bonn in den Himmel. Auch auf die direkte Nachbarschaft, auf Ölberg, Petersberg und Drachenfels ist der Blick frei.

Phänomenal sind die Sonnenaufgänge, wenn hinter dem Westerwald der Feuerball der Sonne in den Himmel aufsteigt. Genauso faszinierend sind die Sonnenuntergänge. Der Rhein wird vergoldet und fließt als glitzerndes Band entlang, die Ruine der Löwenburg erscheint feurig-rötlich angestrahlt, Bonn und Köln versinken langsam in der Dunkelheit, wenn die Sonne hinter den Braunkohlekraftwerken langsam nach unten sinkt.

An schönen Sommerabenden ist man nie alleine auf der Löwenburg, ein paar Sonnenuntergangsfans finden sich dort immer mit Picknick und Weinflasche ein.

In der Nacht bei sternklarem Himmel ist es auf der Löwenburg dunkel genug, um endlose Sterne zu sehen und doch noch den Blick auf die Lichter der Städte zu genießen.

Im Winter im Schnee, im dichtesten Nebel, wenn die Ruine auf einmal schemenhaft aus dem grauweißen Dunst auftaucht, an den schönsten Sommertagen, ein Aufstieg auf die Löwenburgruine ist immer ein Erlebnis.

Die Löwenburgruine im Morgennebel vor dem Sonnenaufgang, der dann doch nicht kam. – Januar 2015

Löwenburgruine im Schnee – Januar 2015

Löwenburgruine im morgendlichen Nebel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur richtigen Tageszeit bietet sich am Fußes des Berges der Löwenburger Hof zur Rast an.

Wie kommt man hin ?

Von alten Ortskern Rhöndorfs mit seinen Fachwerkhäusern in die Löwenburgstrasse hinein, am Friedhof vorbei und dann nur noch geradeaus durch das Rhöndorfer Tal.

Vom Schmelztal aus vom Wanderparkplatz Schmelztal den gut ausgeschilderten Wanderweg hinauf auf die Löwenburg, dies ist der längste und steilste Anstieg. Aber wir sind doch schließlich sportlich.

Von der Margarethenhöhe in Königswinter-Ittenbach Richtung Löwenburg, der Weg ist ebenfalls gut ausgeschildert.

Insbesondere am Abend, nach dem Sonnenuntergang, sollte niemand seine Stirn- und Taschenlampe vergessen, denn der Rückweg führt schließlich eine Weile durch den dann doch richtig dunklen Wald.

 

Eine schönen Blogbeitrag hat die Reisejournalistin Antje Zimmermann verfaßt, nachdem wir zusammen im Siebengebirge unterwegs waren und auch die Löwenburg erobert hatten.

Hier in Ihrem Reiseblog Weltenkundler

Siebengebirge im Nebel

Diese Jahreszeit verführt nicht immer dazu, draußen unterwegs zu sein. Nichts gegen eine richtige Kälte mit herrlichem Schnee vor blauem Himmel, aber dieses nasskalte Wetter kann schon sehr ungemütlich sein.

Löwenburger Hof im Nebel

Löwenburger Hof im Nebel

Allerdings war ich in der vergangenen Woche zweimal im Siebengebirge unterwegs und war fasziniert von dieser Landschaft im Nebel. Eine Tour führte mich von der Margarethenhöhe auf den Großen Breiberg. Vom Parkplatz am Margarethenkreuz geht es zunächst Richtung Löwenburg und schon der Ausblick über die große Streuobstwiese vor der Löwenburg ließ erahnen, wie der Rest der Tour werden könnte, ich könnte kaum den Löwenburger Hof erkennen und der Gipfel der Löwenburg war gänzlich verschwunden. Schöne Ausblicke sollte es heute wohl eher nicht geben. Rechts vorbei an der Löwenburg gelangte ich dann auf den Rheinsteig und folgte ihm Richtung Breiberge, der Pfad durch den Buchenwald erschien im Nebel regelrecht mystisch. Buchenwälder haben im Winter sowieso ihren seltsamen Reiz, da die vertrockneten Blätter noch lange hängen bleiben und die Bäume deshalb nicht kahl da stehen. Von der Breiberghütte hat man für gewöhnlich einen schönen Ausblick auf die Löwenburg, heute nur Nebel. Also ging es weiter auf den Breiberg-Gipfel, dort, wo sonst der Drachenfels über dem Rheintal thront, nichts als Nebel, direkt hinter den Bänken auf dem Gipfel schien die Welt zu enden. Dennoch herrschte hier oben eine beruhigende einsame Stille.

Kuckstein

Kuckstein – allerdings diesmalohne Aussicht

Auf der anderen Seite des Breiberges führt ein kleiner Pfad wieder herunter, der allerdings einige Trittsicherheit verlangt, bis schließlich der Rheinsteig wieder erreicht ist, dem folgte ich dann bis zur nächsten Hütte. Auf dem breiten Wanderweg geht es rechts hinab ins Rhöndorfer Tal, von wo es auf der anderen Seite des Tales wieder aufwärts geht. Bald ist der nächste grandiose Aussichtspunkt erreicht, der Kuckstein. Eine einsame Bank steht auf einem Felssporn hinter der Kucksteinhütte, für gewöhnlich hat man von hier einen herrlichen Ausblick auf die Breiberge … aber heute : Nebel.

Lohrbergsteinbruch

Lohrbergsteinbruch

Und auch etwas später am Lohrberg : dicker Nebel.

Ein mystisches Ambiente im Siebengebirge, ganz anders als bei strahlendem Sonnenschein, jedoch es lohnt sich eindeutig.

 

 

Drei Tage später war ich wieder im Siebengebirge und tatsächlich, die Berge waren weiß gepudert, für einen Kölner eine durchaus seltene Ansicht. Schnee ! Fast hätte ich meinen Plan geändert und wäre auf den Ölberg gegangen, bin dann aber doch bei meinem Plan Tretschbachtal und Annatal geblieben. Zweifelsohne ist das kleine, enge und ersteckt gelegene Tretschbachtal eines der zauberhaftesten Täler im Siebengebirge, sei es im Sommer, wenn dort alles grünt, sei es jetzt im Winter, wenn hier kein einziger Sonnenstrahl hinkommt.

Tretschbachtal im Dezember

Tretschbachtal im Dezember

Das Tretschbachtal erreicht man auch von der Margarethenhöhe aus, genau wie schon beschrieben zu den Breibergen, biegt man hinter der Löwenburg nicht auf den Breiberggipfel ab, sondern bleibt einfach auf dem Rheinsteig, der durch das Tretschbachtal hindurch führt. Der Rückweg führt wieder hangaufwärts durch das schöne Annatal mit seinen viele kleinen Tümpeln.

 

Tümpel im Annatal

Tümpel im Annatal

Sonnenaufgang hinter dem Siebengebirge

Ganz früh, noch in der Dunkelheit muss man raus. Wenn die Wege noch so im Dunkeln liegen, das sie kaum zu sehen sind. Wenn der Wetterbericht einen sonnigen Tag ankündigt, dann kann der Sonnenaufgang gewaltig werden.
Der Herbst bietet dazu nicht nur die Möglichkeit klarer Sonnenaufgänge und mystischer Wolken, der Sonnenaufgang beginnt auch erst zu einer doch erträglichen Zeit. Während im Sommer die Sonne schon so früh aufgeht, das der Wecker nachts um 3 Uhr klingeln muss, reicht es jetzt im Oktober, sich um 6 Uhr auf den Weg zu machen.

Um 6 Uhr morgens machte ich mich in Köln auf den Weg, war vor 7 Uhr auf dem Rodderberg bei Bonn-Bad Godesberg und stand um 7 Uhr ganz oben auf dem Gipfel, warm verpackt mit heißem Tee, denn der Morgen war schon recht kalt und der Wind blies. Stockdunkel noch, aber hinter dem Siebengebirge schimmerte es leicht rot. Eine halbe Stunde noch …

Erstes Glühen hinter dem Siebengebirge

Es wird heller, das Glühend verstärkt sich, es wird gefühlt kälter, am Himmel werden die Flugzeuge von der Sonne angestrahlt, die sich noch hinter den Gipfeln des Siebengebirges versteckt, sie wirken wie Kometen. Über dem Rheintal hängen mächtige Wolken, wie ein großer weißer schaumiger Fluß fließen sie langsam das Rheintal hinab Richtung Nordsee, wohlwissend, das sie diese nicht erreichen werden, weil sie sich zuvor in der Wärme des Tages auflösen werden.

Kurz danach, gegen 8 Uhr, machte ich schnell auf den Weg zum Rolandsbogen, der – direkt über dem Rhein – vollkommen in den Wolken hing.

Rolandsbogen im Morgennebel

Es wollte grandios werden und es wurde grandios … durch die Wolken schimmerte immer öfters die helle Sonne, auf einmal brach sie durch. Der Nebel lichtete sich, der Rhein tauchte tief unter mir auf und oben über den Wolken, schauten immer wieder die Kuppen des Siebengebirges hervor. Wie kleine Inseln umwogt vom weiten rauschenden Meer.Sonnenaufgang Rodderberg - 103-1000

Es lohnt sich, des Morgens mal früh aufzustehen, einen Berg mit Aussicht zu suchen, Skiunterwäsche und einen Kanne heißen Tees können nicht schaden. Mystische Bilder, grandiose Aussichten und das unglaubliche Erlebnis, wenn am Horizont der rote Sonnenball auftaucht und sich nach oben schiebt. Viele Kuppen sind geeignet … der Rodderberg genauso wie auf der anderen Seite des Rheins der Drachenfels, die Löwenburg oder der Ölberg. Nur … man muß rechtzeitig da sein, besser eine halbe Stunde zu früh, denn auf einmal geht alles rasend schnell.

Aber wir können auch gemeinsam auf GeoExkursion ins Siebengebirge gehen, nach dem Frühstück   HIER

 

 

 

Schatzsuche auf der Löwenburg

Im Sonnenaufgang auf der Löwenburg - Januar 2014

Im Sonnenaufgang auf der Löwenburg – Januar 2014

Mit Steffen Reeder vom Fernsehsender Center TV bin ich einst auf Schatzsuche gewesen. Im Siebengebirge machten wir uns auf die Suche nach dem Geocache auf der Löwenburg im Siebengebirge. Dieser Film enthält ziemlich viele Informationen zum Geocaching grundsätzlich, wer wissen möchte, wie Geocaching funktioniert, bekommt hier viele Informationen.

Film : Der Schatz der Löwenburg