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Durch den Geisterbusch in der Wahner Heide

Der „Geisterbusch“ in der Wahner Heide bei Köln-Porz lohnt immer einen Ausflug, egal ob im Morgengrauen, zum Sonnenuntergang, tagsüber oder sogar nachts.

Die flache Landschaft der Wahner Heide ist reizvoll für gemütliche Spaziergänge, aber auch für etwas längere Wandertouren. Ein paar Einkehrhäuser wie das „Bambi“ in Rösrath oder der „Heidekönig“ in Troisdorf sichern das Überleben, in Köln-Rath erreicht man notfalls immer noch die „Schmitzebud“ an der Endhaltestelle der Linie 9.

Radtour im Geisterbusch

Für leichte Radtouren ist die Wahner Heide prädestiniert, es gibt nur ein paar kleine Hügel. Was gelegentlich stört, sind die Flugzeuge, die den Flughafen anfliegen oder starten, sie donnern schon mit ohrenbetäubendem Lärm über unsere Köpfe hinweg – allerdings, das hat auch sein Faszination. Bei Kindern lösen die Jets in jedem Fall Begeisterung aus.

Die alte Panzerstraße biegt bei Porz vom Mauspfad ab und durchquert die Wahner Heide östlich des Flughafens und führt direkt am Geisterbusch vorbei. Einige Wanderparkplätze stellen gute Ausgaangspunkte für Touren dar, hier stehen auch Übersichtstafeln mit Wanderwegen. Weg ohne Auto von köln kommt, fährt mit der KVB-Linie 9 bis Endstation und startet direkt seine Radtour durch die Wahner Heide.

Der Geisterbusch ist eine Weidelandschaft ohne Sumpf und ohne Wald, offene Wiesen, viele mit Heidekraut bewachsen, häufig Ginsterbüsche, weite Gebiete mit Elektrozäunen eingezäunt. Hier weiden Glanrinder, Ziegenherden ziehen umher und auch eine Eselherde taucht gelegentlich auf. Immer wieder Grund genug, sich niederzulassen, die Tiere zu beobachten und den Fotoapparat zu zücken. Für Eltern mit Kindern ist der Geisterbusch in jedem Fall ein ideales Ausflugsziel, Ziegen, Esel und Kälbchen kommen immer gut an.