02.Dezember 2018 in Bergisch Gladbach : Mineralien- und Fossilienbörse

Sonntag, 02. Dezember 2018, 1. Advent
GEOLOGICA 2018
45. Rheinisch-Bergische Mineralien- und Fossilienbörse

Kreishaus des Rheinisch-Bergischen Kreises,
Am Rübezahlwald 7, 51469 Bergisch Gladbach

Die Traditionsbörse für das Bergische Land ist von 10 – 16 Uhr für Besucher geöffnet.
Der Eintritt ist für Besucher frei.

Die Börse in Bergisch Gladbach ist seit über 40 Jahren Treffpunkt für Fachleute und Sammler, die ihre Mineralien und Fossilien zeigen, tauschen und verkaufen.
Sie ist aber auch Anlaufpunkt für alle diejenigen, die die Wunderwelt der Steine (neu) entdecken möchten.
Für junge Besucher gibt es „Gold“-waschen und Fossilienmalen.
Im GeoTreff können sich Aussteller und Besucher bei einer Tasse Kaffee und Kuchen austauschen und stärken.

GEOLOGICA -VORTRÄGE 2018

11 Uhr
Dr. Hans Martin Weber
Neue und ältere FOSSILFUNDE aus dem Devon und Karbon
des Rheno-Ardennischen Schiefergebirges
Das Rheno-Ardennische Schiefergebirge ist gut für Überraschungen. Besonders die Klein- und Mikrofaunen und -floren bieten ein riesiges Betätigungsfeld. Beispielsweise können kalkige Skelettelemente unter besonderen Bedingungen aus massiven Kalksteinen isoliert werden. Eine etwas verfeinerte Präparationstechnik eröffnet ganz neue Wege. Am Beispiel des belgischen Kohlenkalks (höheres Unter-Karbon, Viséum) wird die Leistungsfähigkeit mit Hilfe von raster-elektronenmikroskopischen Aufnahmen demonstriert. Im Unter-Karbon des Velberter Sattel wurde eine extrem artenreiche und erstklassig erhaltene, verkieselte (silifizierte) Mikrofauna und -flora entdeckt. Erste Teilergebnisse aus verschiedenen Grabungen für die paläontologische Boden-denkmalpflege im Rheinland im Mittel- und Ober-Devon werden dargestellt. Abschließend werden einige Neuerwerbungen für die Fossiliensammlung der Stadt Bergisch Gladbach vorgestellt, die aus den verschiedensten Erdzeitaltern stammen.

12:30 Uhr
Sven von Loga
UNTER DER EIFEL GLÜHT ES NOCH
Die Osteifel und ihre Vulkane
Eine Multi-Media-Reportage
Aktiver Vulkanismus in einem der beliebtesten deutschen Urlaubsgebiete – in der Osteifel rund um den Laacher See. Im Laacher See blubbern vulkanische Gase, die aus dem Magma unter der Eifel empor steigen. Jederzeit können dort neue Vulkane ausbrechen, nächste Woche oder erst in 10.000 Jahren. Der Geologe, Buchautor und zertifizierte Naturführer Sven von Loga beschreibt in diesem reich bebilderten Multi-Media-Vortrag den Vulkanismus und seine Ursachen und gibt Tipps für landschaftlich reizvolle und vulkanologisch interessante Wandertouren und Exkursionen zu den verwegendsten Orten der vulkanischen Osteifel.

14 Uhr
Dipl.-Geol. Randolf Link
GESTEIN und BAUKUNST der ZISTERZIENSER im Rheinland
Im Hochmittelalter wurden im Rheinland zahlreiche Zisterzienserklöster gegründet. An den Beispielen Altenberg und Heisterbach wird deutlich, dass Untergrund und Baumaterial wesentliche Faktoren waren und einem ständigen Wandel unterlagen. Die Zisterzienser sorgten für geeigneten Baugrund, Gewinnung und Transport der Steine und schließlich den meisterhaften Umgang mit dem zur Verfügung stehenden Steinmaterial. Heute sind die ehemaligen Klöster das Ziel zahlreicher Exkursionen und Führungen von Landschaft und Geschichte e.V. Für den Vortrag hat der Geologe Randolf Link eine Auswahl spannender Spurensuchen in der Kulturlandschaft, in Steinbrüchen und an Bau- und Kunstwerken zusammengestellt.

Die Lavahöhlen von Mendig am Laacher See

Die kleine Stadt Mendig am Laacher See ist das Zentrum des deutschen Vulkanismus. Hier steht das Deutsche Vulkanmuseum, hier hat die Deutsche Vulkanologische Gesellschaft ihren Sitz, Mendig wurde jahrhundertelang von den Gesteinen geprägt, die Vulkanausbrüche dort hinterlassen haben.

Einst war Mendig Deutschlands Brauereihauptstadt, Zentrum deutscher Bierkultur … aber auch das hat die Stadt vor allem den einstigen Vulkanausbrüchen zu verdanken. Ein Tag in Mendig ist voller eruptiver Erlebnisse, wunderbarer Ausblicke über die Landschaft und unter die Erde.

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Uhus – Herrscher der Dunkelheit

Einen Uhu zu beobachten, das ist wahrlich ein seltenes Ereignis. Nur selten leben diese größten Eulen noch irgendwo, da sie Nachtvögel sind, begegnet man ihnen auch dann noch sehr selten. 

Wer sie einmal erlebt hat, ist vor allem erstaunt darüber, mit welcher Präzision diese großen Vögel in der Nacht umher fliegen, wie durch enge Durchlässe sicher hindurchfliegen und vor allem, wie vollkommen geräuschlos sie fliegen. Man meint, solch einen großen Vogel müßte man doch hören, aber nein, man sieht ihn nur.

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